Es herbsdld im Franggnland

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Der Herbst hat Einzug gehalten im schönen Frankenland. Herbst, das bedeutet, dass die Bäume ihre Blätter abwerfen und ihr Laubkleid gegen die Winternacktheit wechseln. Und auch beim Club wechseln die Kleider, oder besser gesagt die Kleidungs-, noch besser die Entscheidungsträger. Das Thema Martin Bader gehört der Geschichte an, heute wurde der neue Sportvorstand Andreas Bornemann vorgestellt, gestern erhielt Wolfgang Wolf seine Papiere, die Stelle des Leiters der Fußballabteilung wurde eliminiert, und bereits am Anfang des Monats wurde Michael Meeske als neuer kaufmännischer Vorstand vorgestellt.

Damit aber nicht genug, klammern wir einmal das unsägliche Derby aus, dann hat der Club in 3 Spielen 9 Punkte bei einer Tordifferenz von 6:0 eingefahren, erstaunlich für die in den ersten Saisonspielen sogenannte Schießbude der Liga. Man mag es also kaum glauben, kehrt denn endlich mal wieder Mademoiselle Tristesse zurück an den Valznerweiher? Keine Skandale mehr, nur noch ganz normaler Ligaalltag mit versprengten Spieltagen?

Zu schön wäre es gewesen, jedenfalls wurde heute bekannt, dass die beiden zur U21 abkommandierten Stefan Kutschke und Robert Koch per einstweiliger Verfügung ihr Recht auf Teilnahme am Training des Lizenzspielerkaders vor Gericht erstreiten wollen. Ich hätte für diesen Fall eine ebenso einfache wie praktische Lösung zur Hand: setzt die beiden Spieler einfach ins Auto des Herrn Bader, packen wir den Ultimate Fighter Timo Gebhart dazu und schicken das Quartett nach Hannover. Herr Bader hat ja diese drei Spieler verpflichtet, Kutschke im Sommer sogar im Alleingang, obwohl die Kompetenz da bereits bei René Weiler und Wolfgang Wolf lag, dann darf er sich auch um deren Entsorgung kümmern. Denn ganz ehrlich? Weder ein Timo Gebhart noch Spieler, die statt die eigene Leistung kritisch zu hinterfragen lieber Gerichte bemühen und den eigenen Arbeitgeber vor Gericht schleppen, tragen dazu bei, dass das zarte Pflänzchen Mannschaft, das in den letzten Spielen da zu reifen scheint, wachsen und gedeihen kann.

Um mit den alten Römern zu fragen: quo vadis, Ruhmreicher? Wohin geht der Weg unseres Lieblingsvereines? Nun, vielleicht wissen wir morgen nach dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld schon etwas mehr, setzt sich der positive Trend fort oder erfolgt schon wieder ein Rückschlag? Ich denke, kein anderes Duell könnte die derzeitige Situation besser beschreiben als das Duell der beiden Rekordabsteiger. Hoffen wir mal auf das bessere Ende für Franken, nicht für Ostwestfalen. Und vor allem hoffen wir auf einen frühherbstlich schönen Abend mit ein paar letzten Sonnenstrahlen, vielen Zuschauern und einem erwärmenden Spiel, nach welchem wir dann rufen können: WIR sind der Glubb!!!

Marcus Schultz

Marcus Schultz

Franke durch Geburt, Clubfan aus Überzeugung
Stadiongänger seit dem 21.10.1978
Wichtig: Nur WIR sind der Glubb!!!
Marcus Schultz

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